Die Kinder und die Senioren der Gemeinde Mossautal

Am dritten Adventssonntag 2010 war es wieder einmal soweit. Die Schüler und Schülerinnen der 1. und 3. Klasse wurden von ihren Eltern gebracht und trafen sich in der Aula der Grundschule mit ihren beiden Klassenlehrerinnen, um bei der Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde Mossautal mitzuwirken.
Nicht nur die Kinder und ihre Lehrerinnen, vermutlich auch einige Eltern waren aufgeregt und gespannt. An dieser Stelle vielen Dank an alle Eltern (-taxis) der Erst- und Drittklässler fürs Bringen, Warten, Zuschauen und Abholen ihrer Kinder!
Nur durch diese Elternunterstützung ist es möglich, dass wir als Grundschule unseren Teil zum lebendigen Dorfleben beitragen. Seit unserem Bestehen im Jahr 2000 sind Kinder und Lehrerinnen in jedem Jahr bei der Seniorenweihnachtsfeier dabei. Es ist uns wichtig, dass die Kinder mit ihrem Auftritt die älteren Menschen der Gemeinde erfreuen. „Etwas für andere tun“, das wollen wir den Kindern frühzeitig mit auf den Weg geben.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Willi Keil betraten die Kinder der Klasse 1a die Bühne und führten ihren Sternentanz zum Lied „Weiße Weihnacht“ auf, den sie mit ihrer Klassenlehrerin Marlies Voigt eingeübt hatten.
Unterstützt von der Klasse 3a, welche die von den Erstklässlern selbst gemalten Schilder zeigten, trugen sie danach ihr „Nikolaus-ABC“ vor. Das folgende Gedicht „Nikolaus verrate mir...“ malte den Senioren manch Lächeln ins Gesicht.
Auch im nachfolgenden Gedicht der 3. Klasse klopfte der Nikolaus an. Unter der Leitung von Silke Lenz hatte die Klasse 3a einen Sockenpuppentanz zum Lied „Jingle bells“ einstudiert. Mit viel Mühe und Arbeit hatten die 9 Schüler und 5 Schülerinnen ihre Sockenpuppen im Kunstunterricht selbst hergestellt und weihnachtlich gestaltet. Das Lied „Kling, Glöckchen, klingelingeling“ sangen dann wieder beide Klassen gemeinsam. Begleitet wurden sie dabei auf der Ziehharmonika von Ernst Achenbach, der sich am Freitag zuvor auch extra zur Probe eingefunden hatte. Herzlichen Dank hierfür!
Zum Schluss wünschten die Kinder und ihre Lehrerinnen allen „Frohe Weihnachten“. Gefreut haben wir uns sehr über den Applaus des Publikums, die leckeren Lebkuchen für die Kinder und die Blumen für die Lehrerinnen überreicht durch „unseren Bürgermeister“. Wir wären aber auch so gekommen.
Zum Schluss brachte es Bürgermeister Willi Keil mit seiner Aussage „Bei solchen Kindern muss man sich keine Sorgen um die Zukunft der Gemeinde machen.“ noch auf den Punkt. Herzlichen DANK auch an Wolfgang Schick, dem IT-Fachmann an unserer Schule, für die Bilder und die Unterstützung!

Silke Lenz

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