Lesenacht der Klasse 2a

Kurz vor Sommerferienbeginn trafen sich alle Kinder der Klasse 2a mit ihren Familien um 17.00 Uhr in der Aula, um gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Lindruth Laux und Frau Duschanek zu essen und das Schuljahr ausklingen zu lassen. Danach sollte die Lesenacht beginnen, die in der Grundschule Mossautal Teil des Lesekonzeptes ist und immer im 2. Schuljahr stattfindet. Bepackt mit Schlafsäcken, Isomatten, Taschenlampen, Knabbereien und Büchern hielten die Kinder aufgeregt Einzug in die Aula, denn für viele war es die erste Übernachtung außerhalb des Elternhauses.
Nach dem Abendessen wurde das Gepäck mit Hilfe der Eltern in den hinteren, abgeteilten Bereich der Aula, unser „Schlafgemach“, transportiert und jeder suchte sich ein schönes Plätzchen und richtete sich gemütlich ein.
In der Zwischenzeit waren schon unsere Gäste Frau Weiers und Frau Novara von der Katholischen Öffentlichen Bücherei aus Erbach eingetroffen, mit denen wir unsere Lesenacht eröffnen wollten. Gemeinsam gingen wir ins Klassenzimmer, während die Eltern und Frau Duschanek die Aula aufräumten -vieelen Dank!!!
Im Klassenzimmer fand der letzte Teil des Projektes BIB-FIT statt, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihre Lieblingsbücher vorstellten und am Ende ihre Ausweise bekamen ( s.a. Bericht BIB(iotheks)FIT).
Nachdem wir die Frauen verabschiedet und bis zum Schulhof begleitet hatten, legten wir eine Spielerunde ein. Endlich hatten die Kinder mal den Bauwagen für sich allein und konnten alle Spielgeräte nach Lust und Laune ausleihen.
Für die Lesenacht hatte jedes Kind ein paar Tage vorher einen Teil der Geschichte „Der Leserabe auf Spurensuche“ erhalten, den es an diesem Abend vorlesen sollte. Gemeinsam wollten wir die Rätselfragen lösen, denn es handelte sich bei der Geschichte um ein Geschichten-Spiel, bei dem man tolle Preise gewinnen konnte, wenn man alle Fragen richtig gelöst hatte.
Die ersten sechs Kinder lasen ihren Text sehr souverän vor und wir konnten die Fragen mühelos beantworten. Danach wurden zur Förderung der Konzentration und Abwehr erster Ermüdungserscheinungen ein paar lustige Lesespiele gemacht, und unter viel Gelächter hörte man begeisterte Kommentare wie „Lesenächte könnte es jeden Tag geben“.
Da es schon anfing, dunkel zu werden, beschlossen wir, die anderen Teile der Geschichte zu einem späteren Zeitpunkt vorzulesen und brachen zu unserer Nachtwanderung auf. Gut ausgerüstet mit Taschenlampen und Jacken und zur Sicherheit begleitet von zwei Vätern erreichten wir bald den Wald, wo es ganz schön dunkel und gruselig und die Taschenlampen eine große Hilfe waren. Ganz aufregend wurde es, als unter einem Baum „Spiderman“ und eine Weile später auch noch „Batman“ auftauchte. Nachdem der Spuk aufgeklärt werden konnte (es handelte sich um einen verkleideten Vater), gingen alle zufrieden wieder zur Schule zurück, holten ihre mitgebrachten Knabbereien und Süßigkeiten herbei und ließen sich zum mitternächtlichen Mahl in der Aula nieder. Frau Duschanek hatte auch noch einen Pudding beigesteuert und alle ließen es sich schmecken. Danach bereiteten sich die Kinder für die Nacht vor, zogen sich in ihre Schlafsäcke zurück und durften mit ihren Taschenlampen so lange lesen, wie sie wollten, was manche auch sehr lange durchhielten.
Am Morgen waren zwar nicht alle Kinder besonders gut ausgeschlafen, aber alle frühstückten gemeinsam am großen Tisch in der Aula.
Müde aber glückliche Kinder genossen den gemeinsamen schönen Ausklang der Lesenacht bevor die Eltern kamen, um die Kinder abzuholen.
Herzlichen Dank an unsere „PERLE“ Frau Duschanek für die Teilnahme und Hilfe bei der Lesenacht und an die Väter Herr Naas und Herr Kuschmirz für die Begleitung bei der Nachtwanderung und an alle Eltern die zum Frühstück beigetragen und beim Aufräumen geholfen haben.

Lindruth Laux

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