Auftritt der Klasse 2a in der Alten Oper in Frankfurt

Wie schon berichtet, hat die Klasse 2a am Schulprojekt RESPONSE teilgenommen, bei dem Kinder und Jugendliche zeitgenössischer Musik begegnen und darauf mit eigenen Improvisationen und Kompositionen antworten.
Fünf Monate lang von November 2013 bis März 2014 haben die Kinder mit einem Komponisten (Professor E. A. Klötzke), einer Interpretin/Musikerin (B. Nieswandt), einer Musikstudentin (Y. Schad), ihrer Klassen-/Musiklehrerin (L. Laux) und unserem FSJ-ler (C. Ruppert) im Team je sechs Doppelstunden zusammen gearbeitet.
Das Thema lautete „Klang und Zeit – musikalische Grenzüberschreitung(en )“. Das Referenzwerk „Le Sacre du Printemps“ wurde 1913 von Igor Strawinsky komponiert. Es stellte die Grundlage für die Komposition unserer Klasse dar, welche den Titel „Das Frühlingsfest der Prinzessin“ trägt.
Am Freitag, 21. März um 14 Uhr fand das Abschlusskonzert in der Alten Oper in Frankfurt statt, bei dem sechs Schulgruppen ihre entstandenen Werke vor einem breiten Publikum aufführten und das Referenzwerk von professionellen Musikern präsentiert wurde. Insgesamt fanden vier solcher Konzerte statt und wurde vom Hessischen Rundfunk aufgezeichnet. Die Sendetermine der Aufnahmen sind am 3. und 31. Mai 2014 jeweils von 23.05 - 24.00 Uhr auf hr2-Kultur (sorry, wir hatten keinen Einfluss auf die Uhrzeit!!) Die Sendung heißt "The artist's corner".

Unsere Klasse war für das Konzert sehr gut vorbereitet. Ein paar Tage vorher fand eine Generalprobe vor der gesamten Schulgemeinde statt, bei der das entstandene Werk souverän vorgestellt und mit viel Beifall belohnt wurde.
Am Tag des Konzerts (21.03.14) wurden wir um 9 Uhr an der Schule abgeholt. Etliche Eltern, Großeltern, Geschwister und unser FSJ-ler Christian Ruppert begleiteten die Klasse mit ihrer Klassenlehrerin Lindruth Laux. Dank der großzügigen Spende der Stiftung der Sparkasse des Odenwaldkreises konnten die gesamten Buskosten davon finanziert werden. Ganz herzlichen Dank dafür!

Um kurz vor 11 Uhr standen wir vor der Alten Oper und bewunderten das wunderschöne Bauwerk. Durch den Künstler- bzw. Bühneneingang betraten die Kinder das Haus und wurden dort schon von unserem Responseteam aus Frankfurt begrüßt.
Alles war gut organisiert und ausgeschildert. Um 11 Uhr hatten wir unsere Probe im Mozartsaal. Die Kinder waren sehr aufgeregt, aber alles hat gut geklappt.
Da wir bis zum Konzert noch mehr als zwei Stunden Zeit hatten, hatte Frau Laux im Vorfeld bei der Franckeschule, ebenfalls eine Musikalische Grundschule wie die Grundschule Mossautal, in der Nähe der Alten Oper angefragt, ob wir die Zeit dort verbringen und uns eine „Stadtschule“ anschauen dürften.
Wir erhielten sofort die Zusage und Frau Kjonka, die dortige Musikkoordinatorin, kümmerte sich sehr freundlich um uns und zeigte uns die 125 Jahre alte Schule. Auch die Schulleiterin begrüßte uns sehr herzlich und beide freuten sich über unser kleines Geschenk, das Handtuch von unserem 10-jährigen Schuljubiläum.

Nachdem wir unseren mitgebrachten Proviant verzehrt, und die Kinder sich auf dem Schulhof ausgetobt hatten, holte uns der Bus wieder ab und brachte uns zum Konzert. Die Kinder hatten in der ersten Reih ihre reservierten Plätze. Die Zuschauer konnten ihre Plätze frei wählen. Der Eintritt war frei.
Der Mozartsaal war inzwischen gut gefüllt. Auch Frau Braun, worüber sich die Kinder sehr freuten, war unter den Zuschauern und winkte uns zu.
Wir hatten alle ein Programmheft erhalten, in welchem auch unser Beitrag zu sehen ist. Das Konzert dauerte etwa eine Stunde. Vor uns traten Klassen aus Erfurt, Weimar und Frankfurt auf.
Die Kinder unserer Schule benahmen sich als ZuhörerInnen vorbildlich, obwohl die Nervosität mit jeder Minute stieg, denn wir hatten erst am Ende des Konzerts unseren Auftritt. Dann war es endlich soweit! Der bei der morgendlichen Probe geübte Einlauf auf die Bühne klappte vorzüglich und die Kinder präsentierten sehr konzentriert und souverän ihre Komposition. Alles hat phantastisch geklappt und man konnte den Kindern ansehen, wie stolz aber auch erleichtert sie waren. Sie bekamen einen riesigen Applaus und bedankten sich mit einer gekonnten, profihaften Verbeugung.
Nachdem wir wieder alles eingesammelt hatten und uns bei unserem Responseteam und den Organisatoren bedankt hatten, die unser Stück sehr lobten, beglückwünschten uns noch die Eltern und Frau Braun für diese tolle Leistung.

Danach ging es wieder mit dem Bus Richtung Schule, wo wir gegen 17 Uhr pünktlich eintrafen und uns bei dem sehr netten und kompetenten Busfahrer für die tolle Fahrt bedankten. Es war eine sehr schöne Klassenfahrt, bei der die Kinder die Großstadt Frankfurt etwas näher kennen lernen konnten.
Der Auftritt unserer kleinen „MossautalerInnen“ auf der Bühne der Alten Oper war etwas ganz Besonderes an das die Kinder sich sicherlich noch lange erinnern werden.
Die Teilnahme am Projekt RESPONSE und die tolle Leistung der Kinder bei ihrem Auftritt in der Alten Oper wurde zwei Wochen später nochmal im Rahmen unseres Frühlingskonzerts gewürdigt, zu dem auch Prof. E.A.Kloetzke aus Frankfurt anreiste, um zu berichten, dass der Beitrag unserer Klasse 2a sehr viel Lob und Anerkennung von seinen musikalischen Kollegen erhalten hätte. Frau Kelbert-Gerbig von der Stiftung der Sparkasse Odenwaldkreis konnten wir an diesem Tag auch in der Schule begrüßen und ihr nochmal ganz herzlich für die großzügige finanzielle Unterstützung danken.

Vielen Dank auch an die Eltern, Großeltern, Geschwister und Frau Braun, die durch ihre Mitfahrt Interesse an unserem Schulprojekt gezeigt haben und an FSJ-ler Christian Ruppert für seine Unterstützung und die schönen Fotos.


Lindruth Laux

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