Umweltprojekt „Energie erleben und verstehen“ mit den Klassen 3a und 4a

Wofür benötigen wir Strom? Wie wird Energie umgewandelt? Welche Auswirkungen hat das auf die Umwelt? Welche umweltfreundlichen Alternativen gibt es? Wie können wir Energie sparen?
Die Antworten auf diese Fragen konnten die Kinder der 3. und 4. Klasse am 19.05.2015 jeweils in einer Unterrichtseinheit erfahren, welche die ENTEGA kostenfrei anbot. Der umweltpädagogische Unterricht wurde vom Kooperationspartner, der DEUTSCHEN UMWELT-AKTION e.V., durchgeführt.
Die Klassenlehrerinnen Marlies Voigt und Silke Lenz kümmerten sich frühzeitig darum und meldeten sich an, damit ihre Klassen in den Genuss dieses Projektes kamen. Der Unterricht begann mit einem Spiel. Maschinen und Geräte mussten durch Bewegung und Geräusche dargestellt und erraten werden.
„Wie funktionieren diese Geräte?“ „Durch Strom!“
„Wo wird der Strom hergestellt?“ „Im Kraftwerk.“
Die Auswirkungen der Abgase, insbesondere des Kohlenstoffdioxids auf die Umwelt wurden besprochen.
Ganz anschaulich erklärte das die Referentin Christine Horn.
Es gibt aber die auch die Möglichkeit, Strom ohne Verbrennung zu erzeugen und zwar durch Wind- und Wasserkraftwerke und durch Solarzellen.
Danach durften die Schülerinnen und Schüler ausprobieren, wie erneuerbare Energien funktionieren. Die Kinder brachten ein Miniaturwindkraftwerk zum Laufen sowie Solarautos zum Fahren und einen Solarkäfer zum Krabbeln.

Gegen Ende der ungewöhnlichen Schulstunde wurde ein Arbeitsbogen verteilt, durch den das Gelernte nochmals abgefragt wurde.
Zum Abschluss überlegten die jungen Energieexperten, was jeder Einzelne tun kann, um Energie zu sparen und dem Klimawandel entgegen zu wirken.
Was kann ich als Schüler/in tun, um den Klimawandel nicht zu verstärken? Wir sammelten Vorschläge: Licht aus, Geräte nicht auf Standby, Geräte weniger benutzen, sich nicht mit dem Auto in die Schule fahren lassen.
„Das hat Spaß gemacht“, waren sich die Kinder einig.
Nur um Nordpol und Regenwald machten sie sich Sorgen. „Die Bäume im Wald machen aus Kohlendioxid wieder Sauerstoff, deshalb darf man ihn nicht abholzen.“ Daran ändern können die Kinder zwar direkt nichts, aber: „Ich versuche jetzt, Strom zu sparen. Zum Beispiel werde ich den Computer ganz ausschalten, wenn ich ihn nicht mehr brauche.“
Den Rest müssten die Erwachsenen erledigen.
Die Zielsetzung der deutschen Umwelt-Aktion e.V. (DUA) ist es, umweltgerechtes Handeln zu fördern. Die Schüler sollen lernen, Rücksicht zu nehmen auf Boden, Wasser, Luft, Tiere und Pflanzen.
Umweltgerechtes Handeln – global denken, lokal handeln – zu fördern, hier setzt die DUA an. Ohne Wissen und ohne praktische Umweltbildung ist dies nicht möglich.
Die Kinder erhielten Informationen über Umweltbelange, ökologisches Wissen wurde gefördert, Vernetzungen von Lebensräumen aufgezeigt und naturwissenschaftliche Abläufe anschaulich vermittelt.
DANKE an Frau Horn, die DUA und die ENTEGA!

Silke Lenz

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