Wieder tolle Leistungen beim 22. Känguru-Wettbewerb der Mathematik 2016

Die Idee für den Multiple-Choice-Mathematik-Wettbewerb stammt von Peter O’Holloran, einem Mathematiklehrer aus Sydney. Er kam auf die Idee, einmal im Jahr einen Wettbewerb anzubieten, an dem möglichst viele Schülerinnen und Schüler teilnehmen sollen – und wollen. Im Jahr 1978 fand er das erste Mal in Australien statt. Seit Mitte der 1990er Jahre etablierte sich der internationale Känguru-Wettbewerb immer stärker in Europa.
Der internationale Känguru-Tag von Klassenstufe 3-13 ist jedes Jahr traditionell der dritte Donnerstag im März. Dieses Jahr war es Donnerstag, der 17. März 2016 an dem der Wettbewerb weltweit einheitlich absolviert wurde.

Bei dem Einzelwettbewerb sind in 75 Minuten je 24 vielfältige Aufgaben mit steigendem Schwierigkeitsgrad zum Knobeln, Grübeln, Rechnen und Schätzen in den Klassenstufen 3 und 4 zu lösen. Im Vordergrund steht dabei nach Angaben der Veranstalter die Fähigkeit, logisch zu kombinieren, „plumpes Auswendiglernen“ von Formeln sei nicht hilfreich.
Zu den Aufgaben gibt es jeweils 5 Lösungen zur Auswahl, von denen nur eine Antwort richtig ist. Die Aufgaben sind so aufgebaut, dass für einen Teil der Lösungen bereits Grundkenntnisse aus dem Schulunterricht ausreichen, bei einem weiteren Teil ein tieferes Verständnis des in der Schule Gelernten und der kreative Umgang damit benötigt werden.
Taschenrechner waren nicht zugelassen.
Unter den in Deutschland etwas mehr als 840000 Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus knapp 10.400 Schulen waren auch dieses Jahr – inzwischen bereits zum siebten Mal – wieder die Klassen 3 und 4 der Grundschule Mossautal vertreten. Da dieser Wettbewerb weltweit ausgetragen wird und sich in vielen Ländern ständig wachsenden Zuspruchs erfreut, ist er mittlerweile der teilnehmerstärkste Schüler-Wettbewerb überhaupt.

In jedem Jahr bekommen alle Teilnehmer des Känguru-Wettbewerbs neben einer Urkunde und einer Aufgaben-und-Lösungen-Broschüre auch einen kleinen Preis - den sogenannten „Preis für alle”. In diesem Jahr das „Doppel-Tantrix“. Die Auswertung erfolgt zentral von Berlin aus.
Letzte Woche konnten wir in unserem Wochenanfangskreis die tollen Ergebnisse aller Kinder würdigen und Urkunden sowie Preise in der Aula überreichen, denn der Känguru-Wettbewerb ist ein Wettstreit, bei dem es nur Gewinner gibt.
An jeder Schule erhält der Teilnehmer mit dem weitesten Kängurusprung ein T-Shirt. Weitester Kängurusprung bedeutet: die größte Anzahl von aufeinander folgenden richtigen Antworten. Felix aus der Klasse 4a bekam das T-Shirt, Suana und Luca aus der 3. Klasse erhielten jeweils den 2. Preis und Emma aus der 3. Klasse sowie Louisa aus der 4. Klasse den 3. Preis. Suana hatte die meisten Punkte in der 3. Klasse, Louisa die höchste Punktezahl der 4. Klasse.
Herzlichen Glückwunsch!
Alle haben ihr Bestes gegeben und so sind tolle Ergebnisse herausgekommen und viele Punkte wurden gesammelt. Nicht alle Schulen nehmen daran teil, weil damit natürlich auch Arbeit verbunden ist. Wenn man aber sieht, wie groß die Begeisterung für Mathematik an unserer Schule geworden ist, dann lohnt sich die Arbeit.
Die Ziele der Veranstaltung - die Unterstützung der mathematischen Bildung an den Schulen, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik zu wecken und zu festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht zu fördern - wurden an unserer Grundschule erreicht.
Im nächsten Jahr findet der Känguru-Tag der Mathematik wieder am dritten Donnerstag im März statt und wir werden bestimmt wieder am Start sein.

Lindruth Laux

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