Wieder tolle Leistungen beim 25. Känguru-Wettbewerb der Mathematik 2019 an der Grundschule Mossautal

Bei dem Einzelwettbewerb sind in 75 Minuten je 24 vielfältige Aufgaben mit steigendem Schwierigkeitsgrad zum Knobeln, Grübeln, Rechnen und Schätzen in den Klassenstufen 3 und 4 zu lösen.
Unter den in Deutschland etwas mehr als ca. 960000 Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus etwa 11.800 Schulen waren auch in diesem Jubiläumsjahr - inzwischen bereits zum zehnten Mal - wieder die Klassen 3 und 4 der Grundschule Mossautal vertreten. Da dieser Wettbewerb weltweit ausgetragen wird und sich in vielen Ländern ständig wachsenden Zuspruchs erfreut, ist er mittlerweile der teilnehmerstärkste Schülerwettbewerb überhaupt.

Das Ziel des Känguru-Wettbewerbs ist in allererster Linie die Popularisierung der Mathematik: Es soll durch die Aufgaben in sehr weitem Sinne Freude an (mathematischem) Denken und Arbeiten geweckt und unterstützt werden.

Die Aufgaben sind darum fast durchweg sehr anregend, heiter, ein wenig unerwartet. Die bei Schülerinnen und Schülern häufig vorhandene Furcht vor dem Ernsthaften, Strengen, Trockenen der Mathematik soll etwas aufgebrochen oder mindestens angekratzt werden. Wie die Resonanz aus den Schulen zeigt, gelingt dies sehr gut.
In jeder der Klassenstufengruppen gibt es drei Schwierigkeitsstufen, die mit je 3, 4 bzw. 5 Punkten bewertet werden. Die Aufgaben sind so aufgebaut, dass für einen Teil der Lösungen bereits Grundkenntnisse aus dem Schulunterricht ausreichend sind, bei einem weiteren Teil ein tieferes Verständnis des in der Schule Gelernten und der kreative Umgang damit benötigt werden; hinzu kommen eine Reihe von Aufgaben, die mit etwas Pfiffigkeit oder gesundem Menschenverstand allein zu bewältigen sind und die sich sehr gut eignen, mathematische Arbeitsweisen - unterhaltsam - zu trainieren.

Eine Besonderheit des Wettbewerbs besteht darin, dass er, obwohl es um Mathematik geht, bei der das Beweisen ein unverzichtbarer Bestandteil ist, ein Multiple-Choice-Wettbewerb ist. So kann der Wettbewerb selbst auch nur der erste Schritt sein. Es ist für die Teilnehmer ausgesprochen attraktiv, eine gefundene oder erahnte Lösung nicht schriftlich exakt begründen zu müssen. Das nutzt der Wettbewerb aus, das macht ein Gutteil seiner Attraktivität aus.

Jedoch geben die kleinen mathematischen Probleme der Aufgaben genug Stoff für eine kurzweilige und gewinnbringende Beschäftigung mit einer ganzen Reihe mathematischer Themen und sind vorsätzlich für eine Nutzung über den reinen Wettbewerb hinaus gedacht. Sie sollten in der Familie, in Vertretungsstunden oder auch, wenn es gut passt, direkt im Unterricht - und dann natürlich auch ohne Antwortenvorgabe - Verwendung finden.

Die Idee für den Multiple-Choice-Mathematik-Wettbewerb stammt von Peter O'Holloran, einem Mathematiklehrer aus Sydney. Er kam auf die Idee, einmal im Jahr einen Wettbewerb anzubieten, an dem möglichst viele Schülerinnen und Schüler teilnehmen sollen - und wollen. Im Jahr 1978 fand er das erste Mal in Australien statt. Seit Mitte der 1990er Jahre etablierte sich der internationale Känguru-Wettbewerb immer stärker in Europa.

Der internationale Känguru-Tag von Klassenstufe 3-13 ist jedes Jahr traditionell der dritte Donnerstag im März. Dieses Jahr war es Donnerstag, der 21. März, an dem der Wettbewerb bundesweit einheitlich absolviert wurde.

Wie jedes Jahr bekommen alle Teilnehmer des Känguru-Wettbewerbs neben einer Urkunde und einer Aufgaben-und-Lösungen-Broschüre auch einen kleinen Preis - den sogenannten „Preis für alle". In diesem Jahr einen „Qwürfel".

Die Auswertung erfolgt zentral von Berlin aus. Am letzten Schultag vor den Osterferien, am 12.04.19, konnten wir in unserem Wochenabschlusskreis die tollen Ergebnisse aller Kinder würdigen und Urkunden sowie Preise in der Aula überreichen, denn der Känguru-Wettbewerb ist ein Wettstreit, bei dem es nur Gewinner gibt. Dritt- und Viertklässler bearbeiten zwar die gleichen Aufgaben, müssen aber unterschiedlich hohe Punktzahlen erreichen, um Preise zu erlangen.

An jeder Schule erhält der Teilnehmer mit dem weitesten Kängurusprung ein T-Shirt. Weitester Kängurusprung bedeutet: die größte Anzahl von aufeinander folgenden richtigen Antworten.
Luca Breidenbach aus der Klasse 3a bekam das T-Shirt sowie einen 2. Preis. Er hatte die höchste Punktzahl der Schule erreicht.
Die zweithöchste Punktzahl der dritten Klasse hat Samuel Bielecki erzielt.

Laszlo Mead erzielte in der 4. Klasse die höchste Punktzahl. Hannah Bechtold, die Vorjahresgewinnerin des T-Shirts und eines 1. Preises erzielte dieses Jahr in der Klasse 4a die zweithöchste Punktzahl.

Herzlichen Glückwunsch! Alle haben ihr Bestes gegeben und so sind tolle Ergebnisse herausgekommen und viele Punkte wurden gesammelt. Wir sind sehr stolz auf euch!
Nicht alle Schulen nehmen daran teil, weil damit natürlich auch Arbeit verbunden ist. Wenn man aber sieht wie groß die Begeisterung für Mathematik an unserer Schule ist, dann lohnt sich die Arbeit. In der Pause war das „Qwürfel" gleich voll im Einsatz und die Köpfe wurden zusammengesteckt.
Die Ziele der Veranstaltung - die Unterstützung der mathematischen Bildung an den Schulen, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik zu wecken und zu festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht zu fördern - wurden an unserer Grundschule erreicht.
Im nächsten Jahr findet der Känguru-Tag der Mathematik wieder am dritten Donnerstag im März statt und wir werden bestimmt wieder am Start sein.

Silke Lenz

 

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Die Teilnehmer/innen des Wettbewerbs mit den strahlenden Preisträgern in ihrer Mitte